Leid = Schmerz mal Widerstand

Du sehnst dich nach Freiheit, Selbstbestimmung und Entfaltung – wünscht dir ehrlich nichts mehr. Du weißt es. Deine Intuition weiß es. Dein Körper fühlt es, will es, braucht es.

Und dein Kopf sagt:

„ Nö! Nönönönö – so einfach, wie du dir das vorstellst, ist das sicher nicht! Wenn`s so einfach wäre, dann würd`s ja jeder machen. Das alte Leben, den alten Job, dein altes Ich hinter dir lassen und einfach in die Freiheit losmarschieren. Glaubst du wirklich, dass das so easy peasy geht? Wirklich? Das ist doch echt kindisch!“ 

Und etwas in dir gibt deinem Kopf Recht. Und damit öffnest du und dein Kopf deinem alten Perfektionismus die Tür. Und mit ihm marschieren auch noch die ungebetenen Gäste Ich-genüge-nicht und Ich-bin-es-nicht-wert-xy (es leicht zu haben, mein Leben zu genießen, etc.) rein. Super…Alles, wie immer. Der Moment der Ruhe und leichten Euphorie über ein potentiell neues, freies Leben zerplatzen wie eine Seifenblase. Es bleiben die alten Gefühle und der alte Stress.

Du willst dich ablenken, denn diese Gefühle zu fühlen ist nicht wirklich beglückend. Zack, das Handy in der Hand oder der Rechner an und auf Social Media surfen. Puff, das Gefühl wandelt sich. 

Nicht zum Besseren leider. Im Gegenteil: du bekommst die Bestätigung serviert: die anderen SIND einfach besser. Die sind anders, weiter als du. Ihre Konzepte und Ideen sind besser und überhaupt können sie besser schreiben, sind selbstbewusster, schöner, glücklicher – und daher zurecht natürlich freier.

Du bist nicht so gut. Nicht gut genug. Zurück zum Schreibtisch!
Noch ein Espresso, heute Nacht arbeitest du wieder länger. Adrenalin schießt in deinen Körper. Du wirst wach, fühlst dich stärker, nicht mehr so schwach. Ehrgeiz, da ist er wieder. Er spornt dich zu Höchstleistungen an – und tatsächlich wirst du Unglaubliches schaffen. Aber zu welchem Preis?  Und wirst du das Unglaubliche überhaupt sehen können?

Egal, nur noch dieses eine Projekt – DAS Projekt, das dir dann endlich die Freiheit ermöglicht. Danach ist es vorbei mit dem Stress, versprichst du dir. Zähne zusammenbeißen, weiter gehts. Du kannst das.

Wie per Knopfdruck kannst du deinen Kopf vom Körper abkoppeln – plötzlich spürst du das Leid in dir nicht mehr, auch nicht die Gefühle des nicht-genug-seins, der Trauer. Du spürst auch die Anspannung nicht mehr. Die Verspannung. Den Hunger? Du vergisst alles um dich. Flow?

Flow zieht dich hin,
Minderwert treibt dich weg

Könnte von außen so aussehen. Aber etwas ist anders. Im Flow ZIEHT es dich hin – aus einer Fülle heraus. Du arbeitest aber WEG VON. Weg vom Minderwert, den Ängsten, der Unsicherheit. Der Ursprungsort ist die Leere, die daher kommt, dass du Kopf und Körper schon zu oft abgespaltet hast, dass tiefere Schäden dadurch verursacht wurden.

Du musst dich immer weniger trennen, weil du generell immer weniger verbunden bist. Du spürst den Stress nicht, die Ängste, die Leere, aber auch nicht mehr deine Inspirationsquelle, beschwingte Leichtigkeit, echte Freude von innen, Fülle.

Was also tun? 
Du kannst nur auflösen, was du fühlst.  Dazu musst du natürlich im ersten Schritt erst das Fühlen wieder zulassen, lernen.

Leid = Schmerz x Widerstand

Was heißt das? Am Anfang ist der Schmerz, dass du dich weniger wertvoll findest, als andere. Dann kämpfst du dagegen an – mit mehr Leistung und tun, tun, tun. Dein Widerstand. Und erst der verursacht das tiefe Leid, das nur allzu oft im Burnout endet.

Achtsamkeit als Ressource

Achtsamkeit und Selbstmitgefühl sind Ressourcen, die uns die nötige Sicherheit geben, um Unangenehmes mit weniger Widerstand zu begegnen. Stell dir vor, du fühlst dich überwältigt, unperfekt, einsam – und eine Freundin kommt zu dir ins Zimmer, setzt sich neben dich, umarmt dich und hilft dir anschließend einen Ausweg aus der misslichen Situation zu finden. Gut?

Weiß du was noch besser ist? 
DU selbst kannst lernen, dir diese achtsame, mitfühlende Freundin zu sein. Der erste Schritte besteht darin, sich zunächst einmal ohne Widerstand gegenüber dem zu öffnen, was ist.  Unperfekt – mit Clownsnase, Ecken und Schwächen. Ein erster Schritt, dem viele weitere folgen. Und mit ihnen wieder echte Verbindung zwischen deinem Kopf und deinem Körper. Und langsam, aber sicher auch wieder oder erstmals die Fülle. In dir.

Wenn du dir Unterstützung wünscht, um Achtsamkeit und Selbstmitgefühl in dein Leben zu lassen und dadurch Ängste zu verlieren und natürlichen Mut und Flow von innen heraus zu entwickeln, buch dir einen kostenlosen Call mit mir.

Schreib mir einfach.

Ich freu mich auf dich.

Namasté und liebe Grüße,

Deine Tina

About Me

Hallo & Namasté. Mein Name ist Tina. Ich bin leidenschaftliche Sozialunternehmerin, Mutmacherin für Frauen und Fluchthelferin ins Paradies aka dein selbstbestimmtes, freies Leben. Ich  arbeite mit Frauen, die nicht mehr Zeit gegen Geld tauschen, sondern mutig und klar ihrer Passion folgen möchten. Frauen, die Freiheit ganzheitlich verstehen – also im außen und innen, im Sinne von Freiheit von alten Mustern, Klarheit über das eigene Ich, Balance mit den eigenen Werten, Abgrenzungsfähigkeit, SelbsterkenntnisSelbstbewusstsein, 
Authentizität. Die all das, was sie ausmacht, in eine Selbstständigkeit gießen möchten, die Sinn und Kraft spendet, sie verbindet mit sich selbst, mit anderen und dem größeren Ganzen. 

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